Erhards Grundprinzipen sind auch im 21. Jahrhundert zukunftsweisend
Die Soziale Marktwirtschaft erneuern

Professor Hans Tietmeyer ist seit dem Jahr 2000 Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Er ist als Zeitzeuge und Mitgestalter aufsAlfred Müller-Armack, Vordenker der Sozialen Marktwirtschaft Engste mit der Sozialen Marktwirtschaft verbunden.

Hans Tietmeyer war Student bei Alfred Müller-Armack (Foto rechts) und begann seinen beruflichen Werdegang 1962 im Bundeswirtschaftsministerium unter der Führung von Ludwig Erhard. Heute fordert der frühere Bundesbankpräsident eine Rückbesinnung auf die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, wie sie vor rund 60 Jahren Ludwig Erhard in der Bundesrepublik etablierte.

Um das Erhardsche Erfolgsmodell wieder flott zu machen, sind umfassende Reformen Arbeitsmarkt, im Sozialstaat, im Steuer- und Bildungssystem notwendig. Dabei, so Tietmeyer, "heißen die Leitlinien der notwendigen Veränderungen: Mehr Wettbewerb, weniger staatliche Bevormundung, mehr Verantwortung des Einzelnen für sein Schicksal und mehr Freiraum für Eigeninitiative."

Im Jahr 2003 hat Hans Tietmeyer in einem Beitrag für "Kirche und Gesellschaft" unter der Überschrift Besinnung auf die "Soziale Marktwirtschaft" in sieben Kapiteln die aktuellen Defizite, den Erneuerungsbedarf aber auch die Chancen formuliert, die in einer reformierten, wieder auf die Grundprinzipien Ludwig Erhard zurückgeführten Neuen Sozialen Marktwirtschaft liegen.

Lesen Sie mehr.

I. Die Erfolgsgeschichte der Sozialen Marktwirtschaft
II. Jahrzehntelange Fehlentwicklungen
III. Negative Folgewirkungen
IV. Wesentliche Ursachen der Fehlentwicklungen
V. Verändertes Umfeld und neue Wettbewerbsbedingungen
VI. Die Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft
VII. Ein Erfolgsrezept für die Zukunft